11.04.2013

Der "PREDIGTGARTEN" verabschiedet sich...

Aktuelle Info: PREDIGT  11. Sonntag C (16.6.2013)  
und alle nachfolgenden Predigten
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10.04.2013

Predigt zum 3. Sonntag der Osterzeit C -- 14.4.2013

Evangelium Joh 21, 1-19:
In jener Zeit offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wußten nicht, daß es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er sich das Ober-
gewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriß das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und eßt! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, daß Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus:
Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese?
Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe.
Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!
Zum zweitenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Zum drittenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zur Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, daß ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!


    MITTWOCHSGEDANKEN ZUR SONNTAGSPREDIGT


             Frühstück bei Jesus

Wer von uns kennt das nicht?
Da hat man sich so richtig abgerackert und alles an Kraft investiert, was möglich war. Schließlich wollen wir alle bei unserem Tun auch Erfolg haben. -- Die kirchlichen Profis und Ehrenamtlichen geben
ihr Bestes. Sie mühen und ärgern sich z.B. manchmal mit Kommuniongruppen und Firmgruppen herum und haben danach bei den vielen leeren Kirchenbänken an den Sonn-
tagen nach der schönen Feier vielleicht das Gefühl der Pleite, des Versagens. Mehr als 800 Stunden Religionsunterricht hat ein Schüler im Laufe seines Schullebens außerdem im Durch-
schnitt – und was hat es tatsächlich gebracht?
Oder ein anderes Beispiel: Eine vielleicht etwas unglückliche Formulierung des Pfarrers in der Predigt – und schon gibt es bei einigen Protest, Geschwätz, und vielleicht sogar einen Brief an den Bischof oder als Folge einen Kirchenaustritt.
Ja, wir kennen das. Auch Arbeitssuchende kennen die böse Erfahrung der Niederlage zur Genüge. Man ist zu alt, zu überqualifiziert, kein Bedarf. Schon wieder kommt eine Be-
werbung zurück mit der höflichen Lüge, man hätte natürlich
die Angelegenheit notiert und man würde sich vielleicht später beim Bewerber melden.
Alle Eltern können auch ein Lied davon singen. Da hat man sich so viele Jahre krumm gelegt und alles für die Kinder getan. Und was ist oft der Dank dafür?...



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Predigt Pfr. Bodo Windolf
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Predigt Pastor Friedhelm Peters (pdf)
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Predigt Pfr. Alex Nussbaumer (pdf)
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Predigt Pfr. Dr. Jörg Sieger
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Gottesdienstentwurf Pfr. Bruno Layr
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Predigt Pfr. Josef Mohr
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Predigt Pfr. Karl Sendker
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VIRC Wien: Lesungstexte und Kurzkommentar (pdf)
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Exegetisch-theologischer Kommentar (pdf)
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Predigtforum der Redemptoristen (Archiv): nach Eingabe des Suchbegriffes nach unten scrollen! >> BITTE KLICKEN !

Schiefes Aushängeschild? - Ich mache mir Sorgen um das bischöfliche Portal "katholisch.de"

Predigt 3. Sonntag der Osterzeit: Heute gegen Abend online!
Im vergangenen Herbst ging es runderneuert an den Start,
das offizielle Aushängeschild des deutschen Katholizismus
im Auftrage der Bischöfe. Für eine Summe, über die man sich ausschweigt, wurde vor allem die Optik von einer Werbe-
agentur auf "modern" getrimmt, und nun sorgen über ein Dutzend Mitarbeiter dafür, dass bei "katholisch.de" für etwa
2 Millionen Euro jährlich katholische Informationen zu lesen sind. Erzbischof Zollitsch erklärte damals vor der Presse, es gehe vor allem um "die Verkündigung des Evangeliums", und man wolle damit einen "aktiven Beitrag der Kirche zum Jahr des Glaubens und zur Neuevangelisierung" leisten.

Katholische Informationen? - Genau das ist allerdings der springende Punkt. Im vergangenen ersten halben Jahr des umgestalteten Projektes gab es neben vielem Guten auch diverse Merkwürdigkeiten, um es mal vornehm zu formulieren. Ein paar Beispiele zur Erinnerung:  KNA-Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel betitelte Papsttreue als "Rebellen" und löste damit einen Sturm der Empörung aus, vgl. z.B. >> HIER ! 
Egal, ob twitter-account des Papstes oder Souvenirverkauf von Papst-Andenken, oft waren bei "katholisch.de" die Formu-
lierungen derart, dass man den Eindruck hatte, das könnte so auch etwa in der "Süddeutschen Zeitung" stehen.
Blogger-Kollege Peter Winnemöller formulierte es darum so: "Muß denn die katholische Kirche in Deutschland auch gleich die Kirchenkritik noch selber machen?" >> HIER !

Oft sind es einfach ungenaue und darum problematische Formulierungen, die theologisch dann mit einem Fragezeichen zu versehen sind, z.B. die Formulierung "Beichten ist kein Muss" >> HIER !
Anlässlich des Weißen Sonntags ließ man kürzlich auch einiges zum Thema Eucharistie verlauten. Da zuckt man schon zusammen, wenn  man etwa von Pater Anselm Grün lesen muss: "Fleisch und Blut sind Bilder (!) für Jesu Hingabe am Kreuz..." - auf das Wort "Opfer" glaubt man ganz verzichten zu können, stattdessen wird wohlfühl-
textlich wenig sagend formuliert: "Durch das Essen des Brotes (!) und das Trinken aus dem Kelch gelangen wir in eine Ge-
meinschaft mit Jesus Christus"
.  >> HIER !

Und Professorin Dorothea Sattler aus Münster lässt man bei-
spielsweise mit der Erkenntnis zu Wort kommen: "Alle Kirchen sind der Überzeugung
, dass Jesus Christus im Heiligen Geist in Brot und Wein tatsächlich gegenwärtig ist". - Das allerdings wäre mir neu!
Ein Blogger-Kollege hat sich damit kritisch auseinandergesetzt und findet mit "Irreführung" deutliche Worte >> HIER !

Liebe Leute von "katholisch.de"! - Ich finde, so manche Formu-
lierung ist problematisch für ein Aushängeschild des Katholi-
zismus. Wäre es nicht an der Zeit, die Arbeit der Redaktion mal gründlich zu überdenken?


09.04.2013

Katholisches Video: Besonders herzlich-fröhliche Begrüßung des Referenten...

Da brauche ich gar nicht viele Worte zu machen - das Video spricht für sich und ist einfach herrlich. Einige Gedanken dazu und das Filmdokument finden sich im Blog "Kreuzknappe"
>> BITTE KLICKEN !



"Beichten ist kein Muss" -- Schade, wenn "katholisch.de" es so formuliert...

Dieser Tage klickte ich nach längerer Zeit noch mal bei "katholisch.de" rein, dem offiziellen und von der Bischofs-
konferenz verantworteten Portal der katholischen Kirche in Deutschland. Vielleicht hätte
ich es besser nicht getan.
Ein Artikel über die Beichte in riesiger Aufmachung sprang direkt ins
Auge: "Zunächst einmal: Beichten ist kein Muss. Theologisch gesehen müssen wir nur Todsünden beichten..." - Und über die Beichtpraxis in den 1950er- Jahren: "Das Sakra-
ment der Buße hatte bei vielen Katholiken ein üblen Beige-
schmack. Sie konnten ihm nichts abgewinnen, wussten oft
gar nicht, was sie überhaupt beichten sollten..."

Liebe Leute von "katholisch.de" ! - Ich fühle mich hier an den herrlichen Film "Die Feuerzangenbowle" erinnert, wo Lehrer Bömmel seinen Schülern die Dampfmaschine so erklärt:
"Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so: Ein Dampfmaschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorne e Loch..."

Klar ist das nicht wirklich falsch, was Autorin Margret Nuss-
baum über die Beichte schreibt. Aber wenn da z.B. der wichtige Hinweis fehlt, dass alle Gläubigen von der Kirche ausdrücklich zur häufigen Beichte ermuntert werden, ist das ebenso bedauerlich wie die fehlende Information, dass man "wenigstens einmal im Jahr", in der Zeit vor Ostern, das Bußsakrament empfangen soll (Can. 989 CIC).

Ich halte es für einen unglücklichen Ansatz, wenn man den Lesern das Signal gibt: Eigentlich braucht ihr gar nicht zu beichten! -- Wäre es nicht klüger, auch pastoral klüger, wenn man von den Vorteilen schreiben würde, die eine häufigere Beichte dem Gläubigen selbst bringt? Wie kann ich z.B. mein Gewissen schärfen, wenn Beichte etwas ganz Exotisches ist, dass ich nur in Anspruch nehme, wenn ich eine Todsünde begangen habe?
Und wer wirklich nicht weiß, was er beichten soll, der zeigt damit doch, das er sich zu wenig mit der Gewissensbildung beschäftigt hat, oder...?  -- Musste das wirklich so formuliert werden, Frau Nussbaum?
Wer den Nussbaum-Artikel lesen will... >> BITTE KLICKEN !


 




 

08.04.2013

Für Ihre Planung: Buch- und Linktipps zu Maiandachten -- Mit Maria Gott loben!

Immer öfter in diesen Tagen taucht bei den Suchbegriffen, mit denen Leser zum PREDIGTGARTEN gelangen, das Thema "Maiandachten" auf. Eine ganze Reihe von Leuten will also früh genug planen, viel-
leicht auch für eine Pfarrgemeinderatssitzung zum Thema oder für eine Vorbereitungsgruppe.

In meinem früheren Artikel finden Sie viele brauchbare Hin-
weise zur Begründung und für Materialien > BITTE KLICKEN !

07.04.2013

Sportlichkeit wird von den Mitmenschen nicht immer geschätzt...

Manchmal schauen andere voller Anerkennung, wenn eifrige Leute sich auf originelle oder ausdauernde Art sportlich be-
tätigen. Genau wie im ersten heutigen Video aus meiner Reihe "Sonntagsvideo". -- Doch beim zweiten Beitrag sieht das schon anders aus: Der Sitznachbar findet den sportlichen Ehrgeiz des Hauptdarstellers irgendwie unangemessen...

Aber sehen Sie doch selbst! - Und einen schönen Sonntag noch für Sie...!   Ihr Predigtgärtner
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Weißer Sonntag...

 zur Predigt 2. Sonntag der Osterzeit >> BITTE KLICKEN !
Sooo weiß muss der Weisse Sonntag auch nicht unbedingt sein: Bei uns hat es schon wieder und immer noch gefroren; Wiesen, Dächer, Autos usw. sind derzeit (7.45 Uhr) ganz in frostweiß zu sehen. Aber danach wird es hoffentlich doch
noch ein in jeder Beziehung schöner Tag für die vielen Erstkommunion-Kinder.
In manchen Gegenden ist das auch heute noch ein Riesen-
"Event" für das ganze Dorf, wie man heute im Neu-Deutsch
so sagt. -- Aber sehen Sie selbst (schade nur, dass die Musik etwas zu mächtig/martialisch ist...):

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